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Haltung
und Zucht:
Die Haltung von
Kaisergänsen erfolgt in Gehegen mit
guter Grasnarbe und ansprechender
Teichfläche, Gehegetiere haben eine
hohe Lebenserwartung und sind absolut
friedfertig, verfetten aber leicht, wenn
ein zu gehaltvolles Futter verabreicht
wird. Für die Nestanlage wählt die Gans
Hütten, sichtgeschützte Plätze auf
Inseln oder eine freie Wiesenfläche. Das
erste und zweite Ei wird bis zu 7 cm
tief in der Erde vergraben, ehe ab
drittem Ei der eigentliche Nestbau mit
Pflanzenmaterialien beginnt. Legebeginn
ab letzter Aprildekade, meist Anfang Mai
in zweitägigen Abständen. Die Gänse
brüten sehr
fest und ruhig, werden die Eier
entfernt, ist ein Nachgelege zu
erwarten. Die Küken sind mit ihren
kurzen Beinen und im Verhältnis zu den
schweren Eltern stark unfallgefährdet
sowie empfindlich gegenüber Hitze und
Abkühlungen.
Entwicklungsverlauf: Ab 16. bis 18. Tag
Beginn der Flanken- und
Schulterbefiederung, um den 25. Tag
entfalten sich Bauch-, Schwung- und
Schwanzfedern; volle Befiederung mit
45-50 Tagen, die Größe ihrer Eltern
wird mit reichlich 2 Monaten erreicht.
Gelege:
4 – 9
matt weiße Eier
Brutdauer:
ca. 25
Tage
Geschlechtsreife:
gegen Ende des 2., Brutaktivitäten meist
ab dem 3. Lebensjahr.
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