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Copyright © by G.G.
 
 

 


 

Herkunft: In Deutschland erzüchtet, 1929 erstmalig ausgestellt.

Gesamteindruck: Bewegliches, fünf zehiges Zwerghuhn mit vollem, breitem, aber nicht plumpen Körper, feinem Knochenbau, mittel hoher Stellung, voller Befiederung, vollem Bart, befiederten Läufen und sehr zutraulichem Wesen.

Rassemerkmale:

Hahn:

Rumpf: breit; tief; lang; in der Seitenansicht ein in die Länge gezogenes, hinten etwas tieferes Viereck bildend; wagerecht getragen. Hals: mittellang; kräftig; voller Behang.

Rücken:  lang; gerade; in ganzer Länge breit.

Schultern:  breit.

Flügel: fest anliegend; waagerecht getragen.

Sattel: breit; voll; flach in der Oberlinie.

Schwanz: verhältnismäßig kurz fedrig; voll mit kurzen Sicheln bedeckt; leicht ansteigend getragen.

Brust:  breit; voll; tief; gut gerundet; weit nach vorne reichend.

Bauch: breit; voll breit; voll.

Kopf: verhältnismäßig klein.

Gesicht: befiedert.

Kamm: einfach; aufrechtstehend; klein bis mittelgroß; regelmäßig gezackt.

Kehllappen: sehr klein; vom Bart verdeckt.

Ohrlappen: vom Bart verdeckt; belanglos.

Augen: orangefarbig bis rot.

Schnabel: kurz; kräftig; hell bis hornfarbig.

Bart: sehr voller Backen und Kehlbart.

Schenkel: kurz und kräftig; wenig sichtbar; gut befiedert, jedoch ohne Geierfersen.

Läufe: mittellang; feinknochig; an den Außenseiten befiedert.

Zehen: fünf; Außenzehe schwach befiedert; vierte und fünfte Zehe voneinander getrennt, vierte Zehe höher als die Vorderzehen, etwas nach der Innenseite des Laufes angesetzt, möglichst waagerecht; fünfte Zehe über der vierten sitzend, länger als diese, aufwärts gerichtet.

Gefieder: breit; voll.

Rassemerkmale

Henne:

Erscheint durch den gut ausgebildeten Bauch und den tiefbrüstigen, waagerechten Rumpf ohne Kissenbildung gedrungener als der Hahn. Der Schwanz ist kurz. Die Kehllappen sind völlig zurückgebildet. Charakteristisch für die Henne ist eine gut ausgebildete Halskrause.

Grobe Fehler:

Schwacher, kurzer oder schmaler Körper; stark abfallender, hohler oder Fischrücken; schmaler Bürzel; steiler Schwanz; starkes Sattelkissen; dünner Hals; sehr niedrige oder sehr hohe Stellung; dürftiger Bart; übergroßer oder umliegender Kamm; Geierfersen; vierte und fünfte Zehe aus gleicher knöcherner Wurzel.

Farbschläge: Lachsfarbig, Weiß, Schwarz, Weiß - Schwarzcolumbia

Lachsfarbig:

Hahn:  Hals und Sattelbehang elfenbeinfarben, rotbraune Färbung des verdeckten mittleren Teils der Behangfedern erwünscht; rotbrauner Krausefleck beim Althahn gefordert, beim Junghahn erwünscht. Rücken und kleine Flügeldecken rotbraun, eventuell mit wenig Weißgelb durchsetzt; Flügeldecken messingfarben gesäumt, mit zunehmendem Alter heller werdend. Große Flügeldeckfedern schwarz, eine grün oder bläulich schimmernde Binde bildend. Handschwingen schwarz mit Weißgesäumter Außenfahne. Armschwingen Innenfahne schwarz, Außenfahne weiß, das weiße Flügeldreieck bildend. Obere Schwanzdecke teilweise rotbraun. Bart, Brust, Schenkel und Schwanz schwarz. Bauch und Laufbefiederung schwarz bis schwarzgrau. Brust, Bauch und Bart haben silberweißes Untergefieder; in den übrigen Federpartien hat dieses einen blaugrauen Schein bei weißem Federnschaft.

Henne: Flügeldecken, Rücken und Bürzel gleichmäßig lachsrot, die einzelnen Federn mit weißlichem Schaft und möglichst weißlicher Säumung. Hals etwas intensiver rot als der Rücken, jede Feder mit weißem oder elfenbeinfarbenem Saum. Die Federn der Halskrause sind ebenso gefärbt. Außenfahnen der Schwingen und Steuerfedern lachsrot, Innenfahnen mit Grauschwarz durchsetzt. Brust, Bauch und Schenkel rahmfarbig, leichter Überlauf im Schenkelgefieder gestattet. Hinterteil mehlweiß. Bart weißlich. Lauf und Zehenbefiederung mehlweiß bis weizenfarbig. Untergefieder weißlich, in den roten Federpartien mit einem Schein von Blaugrau bei weißem Federschaft. Lauffarbe fleischfarbig.

Grobe Fehler:

Beim Hahn: Zu wenig rotbraun in Rücken und Schultern; anderer als weißer Federschaft; völlig fehlender Messingsaum auf Flügeldecken; stark scheckig in Bart und Brust; schwarze Schaftstrichzeichnung im Halsbehang;

Bei der Henne: Fehlende oder zu dunkle Lachsfarbe; völlig fehlende Säumung; sehr starker Überlauf der Lachsfarbe auf Brust und Schenkel; anderer als weißer Federschaft; starker Ruß.

Gewichte:    Hahn: 1200 g      Henne: 1000g

Bruteier - Mindestgewicht:  40 g

Schalenfarbe der Eier: gelblich

Ringgrößen:    Hahn: 16       Henne: 15